Mittwoch, 24. Mai 2017

Art Project - 18. - 22. Mai





Für die ersten 84 Minuten am Montag hatte Whitney Robarge, die Kunstlehrerin von Lodi High etwas ganz Besonderes für die deutschen Schüler ausgesucht: Gestalten mit Ton nach Georgia O'Keeffe, einer amerikansichen Künstlerin, die 1887 unweit von Lodi in Sun  Prairie geboren wurde. Ihre Blumen, die dramatischen Stadtansichten und glühenden Landschaften sind leicht wiederzuerkennen und haben die amerikanische Moderne Kunst deutlich mitgeprägt.




Konzentriert bei der Arbeit ...


                                                 bis zum fertigen Produkt

... zumeist das 'Erstlingswerk'.






Promberger












Wisconsin Dells

Freitags sind wir direkt nach der Schule zu den Wisconsin Dells, einer Stadt mit mit vielen Moeglichkeiten zu Wassersport  und mehreren Freizeitparks, gefahren. Zu dieser Zeit gab es dort eine Autoshow, wodurch alle Arten von Sportwagen und Trucks auf den Highways fuhren. Wir sind mit den dell ducks gefahren, einer Art Amphibienfahrzeuge aus dem 2. Weltkrieg. Mit diesen ist es moeglich, sowohl auf dem Lake Wisconsin als auch im Wald zu fahren. Diese Fahrzeuge wurden instand  gesetzt und werden nun als Attraktion angeboten.
Danach checkten wir in eines der 30 Hotels der Dells ein. Der Wasserpark war nicht der groesste, vergleichbar mit dem Schwimmbad in Baunatal, dafuer gab es eine grosse Auswahl an anderen Attraktionen, wie z.B. Go Kart fahren, Layser Tag/Mazz, Kletterpark und 3D Minigolf.
Zum Abschluss ging es dort in die Outlet Mall. Dabei ist mir aufgefallen, dass fast jedes Kleidungsstueck im Angebot ist und fuer fast jeden Einkaeufer ein Verkaeufer zur Verfuegung steht.
Michael

Grease Monkeys' Paradise

Suter's Speed Shop ist der Ort im Raum Madison, der jedes Bikerherz höher schlagen lässt, das nur irgendwie Spaß daran findet, am Motarrad herum zu schrauben...

you name it - they have it















Wissen und Können vorausgesetzt kann so z. B. aus einer ausrangierten Harley ein wunderschönes custombike werden, dem alle sehnsüchtig hinterherschauen.


 
 
Promberger
 
 

Madison - Capitol & Shopping - 17. Mai



Bei unserem Ausflug nach Madison hatten wir zunaechst Zeit zum Einkaufen und zum Essen gehen. Auf Empfehlung unserer Host-Familien gingen die meisten zu Ian's Pizza. Dort gibt es eine ganz besondere Kaese-Makkaroni Pizza, die ueberraschend gut geschmeckt hat.
Leider gibt es auf State Street nur wenige Geschaefte mit Kleidung, die uns gefaellt, dafuer aber gibt es
umso mehr Restaurants.



Um 12:40 Uhr trafen wir uns alle vor dem Capitol und bekamen danach gemeinsam eine Fuehrung durch die unterschiedlichsten Sitzungsraeume.
Rotunda (mittlere Ebene)
Der Empfangsbereich des Capitols war ist jedermann zugaenglich und man kann und darf dort jederzeit gegen politische Entscheidungen protestieren. Als wir dort waren, waren drei Protestgruppen anwesend. Der Empfangsbereich ist sehr gross und edel gestaltet, ebenso wie die weiteren Raeume. In allen Rauemen, die wir auf unserer Fuehrungdurch das Gebaeude sehen konnten, sind gemuetliche Stuehle und es gibt genuegend Platz. Jeder Sitzplatz in den Sitzungsraeumen ist mit einem Lautsprecher und einem Mikrofon
ausgestattet.

Blick von oben auf State Street
Nach der Besichtigung verschiedener Raeume wurden wir dann auf die offene den Balkon des Capitols gefuehrt, von wo aus man eine hervorragende Aussicht ueber Madison hat. Wir hatten dann noch die Moeglichkeit, uns den Empfangsbereich von oben anzuschauen.


Celine und Jakob

Dienstag, 23. Mai 2017

House on the Rock - Rückmeldungen aus der Gruppe

Selten führt ein sehenswerter Ort zu derart unterschiedlichen Wahrnehmungen und Reaktion wie das House on the Rock. Auf die Frage, was es dort wohl zu sehen gäbe, bekommt man hier in Wisconsin häufiger die Antwort 'I don't know - everything'.
Und genauso erging es uns bei unserem mehr als 3stündigen Besuch. Hier einige Rückmeldungen nach Beendigung der Besuchstour: "Interessant fand ich die riesigen Steine und die Konstruktion der Gebäude" oder anders "Von Außen sah das Haus nicht besonders groß aus, als [wir] dann aber drin waren, musste man einfach überwältigt sein! Ich meine, die Austellung hat einfach nicht aufgehört und als ich draußen aus dem Fenster geschaut habe, war das einfach 'winzig'." Besonders beeindruckend fand die Gruppe "die Kreativität, die im Bau des Gebäudes steckt. Es ist verrückt, wieviel Arbeit das Haus gemacht haben muss und dass Gegenstände aller Art von Puppen bis zu Instrumenten dort ausgestellt wurden."..."Besonders cool "war sicher der infinity room, "der über die Baumwipfel ragt und sich zuspitzt".
Und wirklich, jeder fand ein anderes Thema, das ihn oder sie in dieser Zusammenstellung besonders beeindruckte. Eine Mehrheit fand die Halle mit dem grossen Karusell am besten, andere bestaunten die vielen Schiffsmodelle. Wieder andere fanden die Puppensammlung erstaunlich groß, v. a. mit dem Hintergrundwissen, dass solche Puppen sehr teuer sind.


Nicht nur in ihrer Größe, sondern auch mit ihrer Musik konnten die vielen Muskinstrumente der Sammlung kaum der Aufmerksamkeit entgehen. Schade, "dass man für viele Dinge Geld einwerfen sollte und es etwas dunkel war und es durch die vielen Clowns teilweise unheimlich" wirkte.
Interessant ebenfalls "die Kronen des britischen Königshauses." sowie die folgende Meinung: "mich [hat] interessiert, dass originale Zeitungsausschnitte vom 6. Juni 1944 (D-Day) der Chicagoer Zeitung dort ausgestellt sind und man sich diese durchlesen kann."
Promberger




















































 










 




















 




 














































House on the Rock - 19. Mai

Die Busfahrt zum House on the Rock war die längste aller Field Trips. Als wir dort ankamen, wussten wir nicht so wirklich, was uns erwarten würde.
Das House on the Rock ist eine Art Museum. Es handelt sich um die Sammlung von Alex Jordan und umfasst von alten Autos über ganze Karusselle bis hin zu Waffen so ziemlich alles.
In der ersten Section sind viele Räume, die recht dunkel ausgestaltet und zumeist nur durch Tiffanylampen erleuchtet werden und daher an einen Keller erinnern. Zu diesem Teil des Museums gehört auch der Infinity Room, ein Gang, der endlos zu sein scheint. Wenn man in diesen Raum hineingeht, kann man nur bis zu einem bestimmten Punkt gehen an dem eine Öffnung im Boden ist, von wo man gut 30 m hinunterschauen kann.
Als nächstes kam man in die Streets of Yesterday. Dort ist eine alte Einkaufsstraße mit vielen unterschiedlichen Geschäften aus der Zeit um die Jahrhundertwende aufgebaut. Zu sehen ist dort ebenfalls eine riesige Dampfmaschine.
In der 2. Abteilung des House on the Rock ist riesengroßer Wal aufgebaut und viele Gegenstände aus der Schifffahrt sind ausgestellt. Alex hat hierfür u. a. ein ganzes Museum aufgekauft. Außerdem gibtes in Section 2 ein riesiges Karussell mit tausenden von Lichtern und einen Raum mit vielen kupfernen Rohren, Motoren und Uhren. Im letzten Teil dieser Abteilung gab es noch ein riesigen Raum, der 'Zirkus' thematisiert mit lebensgroßen Elefantenstatuen und vielen Modellen von Zirkuswägen und allem, was damit zusammenhängt.
In der dritten und letzten Section des House on the Rock hingen in einem der Räume sehr viele Modell Flugzeuge an der Decke. Außerdem war der Raum ausgefüllt mit alten Zeitungen und Tanksäulen an den Wänden. Die letzte Halle des House on the Rock war sehr groß. Dort waren Häuser aufgebaut und alte Läden. Ebenso war dort ein Restaurant wo man essen konnte. In der letzten Halle standen viele alte Raritäten wie beispielsweise ein 300 Mercedes SL.
Das House on the Rock hat außerdem einen großen Außenbereich bei dem man eine gute Sicht hat, jedoch hielten wir uns dort nicht so lange auf, da es regnete.
Meiner Ansicht nach war das House on the Rock einer der besten Field Trips, weil man sehr viel sehen konnte und man selbst das Haus entdecken konnte ohne einen Tourguide.
Gino


Samstag, 20. Mai 2017

EPIC - 16. Mai

Morgens um zehn nach acht fuhr der Bus zur Firma EPIC ab.
Diese Firma entwickelt bzw. programmiert medizinische Software fuer Krankenhaeuser und Praxen.
EPIC ist marktfuehrend in Sachen medizinische Programme und Software in den USA. Ca. 60% der amerikanischen Bevoekerung sind mit der Software erfasst.
Eingang
In zwei Gruppen à 12 Leute besichtigten wir mit einem Angestellten das Gelaende. Zuerst sahen wir uns die Speiseraeume an, die ebenfalls so gross waren, wie schon zuvor die Eingangshalle. Von dort aus rutschten wir auf einer Edelstahlrutsche nach "Heaven", in anderes Gebaeude. Dieses Gebaeude war im Thema "Himmel" gestaltet. 
Jedes Gebaeude bzw. Stockwerk ist bei EPIC in einem anderen Thema gestaltet, architektonisch wie kuenstlerisch. Wir bestichtigten im Laufe unserer Tour die Themenbereiche: Luft, Gras, Erde, Eis, Weltraum, Disney, Ritter, New York, Harry Potter etc.
Gebaeude zumnThema Mittelalter
Es war interessant, so einen kreativen Arbeitsplatz zu besichtigen und zu sehen, dass es bei der Arbeit nicht immer eintoenig sein muss. Untersuchungen haben gezeigt, dass sowohl eine kreative Umgebung als auch der Arbeitsplatz im eigenen Zimmer anstatt im Grossraumbuero die Effektivitaet um etwa 250 % steigern.
Die Firmenchefin liebt alles, was mit dem Thema Weltraum zusammenhaengt, weshalb die ersten Gebaeude, die auf dem Campus gebaut wurden, Namen wie Jupiter, Pluto, etc. tragen. 

Wir wurden ausserdem durch das Auditorium mit dem Namen "Deep Space" gefuert, in welches 12000 Menschen passen. Hier kommen einmal im Monat alle Mitarbeiter zur Besprechung zusammen.
Das Unternehmen beschaeftigt derzeit ca. 9700 Angestellte, die vielen verschiedenen Bereichen arbeiten. In diesem Auditorium werden ausserdem regelmaessig Filmabende mit allen Angestellten veranstaltet.
"Deep Space"
Zum Firmengelaende von EPIC gehoeren ausserdem 4, bald 5 Parkhaeuser, die jeweils 1000-3000 Fahrzeuge fassen. 5 weitere Gebaeude fuer die Mitarbeiter sind derzeit im Bau.









Hier scheint gerade ein Mammutbein aus einem Gletscher der Eiszeit heraus zu schmelzen.


Till, Michael, Victoria und Laura